moserêthikê
 
Interludium. Pause. Luft holen. Welt draußen lassen.






 
Die zeitliche Verdichtung der Ereignisse.






 
Jetzt machen.






 
Heuschrecken über Berlin. Mit blauweißen Schildern und gruselseligen Gesichtsausdrücken: Wacht beständig!






Er ist da. Er hat den weiten Weg aus Hongkong auf sich genommen, um hier sagenhaft zu klingen.






 
19.30: Berge von Käse, Wurst, Brot, Lasagne und Wein.
21.00: Leere Teller, entspannte Menschen unter guten Erinnerungen.
21.30: Ein Gerät fürs Zuhause.
22.00: Menschen mit Gimlet im dunklen Seminarraum verteilt.
24.00: Die Frau tritt nach.
02.00: Die fünf in der Küche.
02.45: Dynamogeräusch. Überfahren aller roten Ampeln.
02.50: Die Penner im dunklen Monbijoupark.
03.00: Zufriedenheit unter Straßenlaternen.






10.30: Seitenwechsel vollzogen.






 
Turbolenzen.






Die Müdigkeit nach einer Erleichterung ist weit wie der Horizont. Der morgige Tag wird noch länger.






 
Geburtstag in der leeren Wohnung. Probeliegen. Proberauchen war neulich. Weiße Wände. Neuer Teppichbelag unter nackten Füßen. Der Joshua-Tree. Das Kommunenbad. Ruhe in den Räumen. Ein gutes Karmatier streift durch den Flur. Berge von Pancake, French Toast, Hash Brown und Bacon.

Ein paar gute Nachrichten, eine Beruhigung, eine Rückkehr, ein Anfang.

Ein wenig Sonntagsseelenruhe.







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