Fledermäuse auf der Wade.
Draußen, draußen, draußen,
Draußen vor der Türe
liegen in den Straßen die Fragen
wie die Toten,
über die du steigen musst,
wenn du nicht willst,
dass das deine Straße ist,
wenn du nicht willst,
dass hier deine Klingel
bimmelt vor der Türe
stehn in den Gärten
wie Blüten die Zweifel,
die an deinem Hut nicht enden sollen,
weil das dein Hut nicht ist,
weil das dein Garten nicht ist,
weil's deine Zweifel nicht sind.
Der Abend war derart beschaffen, dass man für kleine Außerirdische gehen konnte.
Eine Woche, um das richtige Maß an Vorfreude einzuüben: es gilt, die Waage zu halten zwischen dem Übermaß an Vorfreude, welches einem erfahrungsgemäß Enttäuschungen bereitet, und dem Mangel an ihr, welcher dem Genuss des Lebens abträglich ist.
Moseron's Sache ist sie nicht, diese Mitte.
Gefühlsspermeabilität auf vielen Seiten.
Im Raum bei sommerlichen Temperaturen keinen der drei zur Verfügung stehenden Schreibtische zu benutzen, sondern mit auf den Stuhl hochgelegten Beinen und Notebook auf dem Schoß Absonderliches zu tippen, dabei auch mal ein Pläuschchen mit Herrn Putzkraft zu halten: Es gibt schlimmere Bürotage.
Jeden Morgen hat die Tai-Chi-Gruppe im Monbijoupark einen Teilnehmer weniger. Heute früh war es nur noch einer. Ich frage mich, was übermorgen passiert.
Die Pausentaste an der Fernbedienung des Lebens klemmt mal wieder.
Und sich schwören, dass man den Mut aufbringt zu kündigen, wenn man doch hineingerät.
Immerhin wissen, in welche berufliche Situation man nicht geraten möchte.
Bei Sonnenschein früh noch vor acht den großen Kippschalter umlegen, den runden Knopf drücken, der sich so schön schwer und verlässlich anfühlt, das Kerblein des Lautstärkereglers gen Himmel drehen, sich in der Mitte auf ein Kissen positionieren, die vier Lichtlein bewundern. Und dann: Play!