Mein morgendlicher Spaziergang durch den strömenden Regen.
He took his sister from his head
And then painted her on the sheets
And then rolled her up in grass and trees
And they kissed 'till they were dead
This ain't no holiday
But it always turns out this way
Here I am, with my hand.
Der Nebel, der Weichheit erzeugt und wattiges Alleinsein zwischen den Vielen.
Kalte Hände und ein Gürtel.
Press up against the amp
Turn up the treble, don't forget
Getting dizzy, sitting around
Sacred trickster in another tight sound
I wish I could be music on a tree
Noise Nomads and me
Levitating on the ground.
Leises Gluckern und Fließen in der Heizung. Stille.
When I find myself by the sea, in anothers company by the sea
When I go out the pier, gonna die and have no fear
Because you, you just know, you just do.
Eis an Fingern. Mittagssonne. Zwei Meter. Lächeln. Runzelhände.
Jeder sonnige Tag könnte der letzte sein!
Mit Anstrengung bin ich durch den Eingang des Reiches geflogen, im Versuch die Hinterlist des scheinbaren freundlichen Besuchers zu hintergehen. Ihm zu entkommen, ihn zu töten, ohne dass meine Untertanen in Angst versetzt werden konnten. Nur einen Verbündeten hatte ich. Ich flog, der Böse hing an mir. Bis an den Himmel flog ich, an den bedeckten Himmel, der eine Wand war, eine Leinwand. Dann der Sturz nach unten und schnell den Himmel dabei heruntergerissen. Den Feind eingewickelt in die Leinwand und diese in das Wasser des Hafens geworfen. Der böse Mann war tot, der Himmel war wieder offen und sonnig, befreit von seiner Decke.
Ein Tag ohne Arbeit. Auf der Flucht vor Riesen im Schwarzwald gelandet. Dort auf rotem Samt gelümmelt und dem Wind zugeschaut.
Ich genieße meinen ersten selbstgemahlenen Kaffee, höre perlende XX-Töne, hörbar gemacht durch einen kleinen tube amplifier und blogge dabei.
Ein Hoch auf die Technik.
if man is 5
then the devil is 6
then god is 7
Schon fast hatte ich vergessen, wie amüsant es ist, abends im Prenzlauerberg eingezwängt an Tischreihen zwischen jungen undoder hippen Prenzlauerbergern zu sitzen. Man kann da sein vietnamesisches Süppchen löffeln und kommt nicht mehr zum Reden mit seinem Gegenüber, weil man offenen Mundes staunend von der Welt hier hört. Einer Welt, in der reale Geschehnisse nur dann real sind, wenn sie auf Facebook dokumentiert wurden. "Wenn ich so was mache", sagt sie, "dann schüttel mich, dass ich aufhöre, oder lösche zumindest alle Facebook-Fotos." Denn die andere, die andere, die hat etwas auf dem schwarzen Kontinent angefangen. Soll sie doch, die Dumme, aber dass sie allen Ernstes Fotos von sich und ihm, mit seinem Arm um ihre Schulter, in Facebook veröffentlicht. Wie dumm ist das denn!
Fast bedaure ich es, nicht dort zu wohnen und jeden Abend mein Süppchen zu löffeln.