Menschenballungen am Wochenende.
Das Glück der frisch aufgepumpten Räder.
In Kombination mit einer Leichtathletikverfluchung.
Die ungeheure Faszination, die von einem Berg aus Stühlen ausgehen kann, kunstvoll ineinander gesteckt nur mit dem Prinzip, die Statik des Ganzen beim Auftürmen des jeweils neuen Stuhls nicht zu zerstören.
Die Erkenntnis der Bedeutung dessen, dass es immer so weiter geht, alle zwei Wochen, solange sich die Situation durch den Eindringling nicht verschlechtert, wenn man hört, wie es ist, das Wochenende danach, jetzt schon, ist so unerhört und langwierig, weil nicht endend, und so abgrundtief, dass man schnell wegdenkt. Ich merke es in mir und sehe es in den Augen der anderen.
Astraherzen.
Obenauf.
Schwangerenliege.
Schönheitsüberbringung.
The wind and the dove.
Und neben uns erklangen dicht die Worte der Weisheit:
"It's hard to be good. It's hard to be simple."
Es gibt Momente, in denen man im Lebensmittelladen gern auf die ältere trullige Touristenoma wartet, der kurz vorm Abkassieren des Kaffees noch einfällt, dass sie doch etwas Süßes dazu möchte, hinreichend lang für die Entscheidung benötigt und dann alles gern nach draußen getragen bekommt. Man wartet gern auf sein kleines Roggenbrot, denn man darf währenddessen der neuen französischen Auszubildenden zusehen, eines dieser im schmuddeligen und muffligen Berlin geradezu unrealistischen Geschöpfe, die einem Technicolorfilm entsprungen zu sein scheinen, wie man mal sagte, irgendwann. Dieses Mädchen wirkt so rundum gesund und propper und rosig und schwebend und blühend mit schwarzen Haaren, weißen Zähnen und roten Wangen, dass man es einfach nicht fassen kann.
Katzennachmittag mit einem großen BANG nach dem anderen und hohen pazifischen Wellen zwischendurch.
Später dann atlantische Geräusche und das Können des Narren, meist als Glück interpretiert.