Damit kriegten sie mich dann doch.
moseron - 10.02.2010
Das öffentliche Sich schämen für Bücher, die man gelesen hat. Das stolze Verkünden von Büchern, die man nicht gelesen hat.
Und bald teilt sich die Welt wieder in die, die die neue BERLINALE-TASCHE haben, und die, die nicht.
moseron - 09.02.2010
Ein sanfter Morgen.
moseron - 08.02.2010
Genusstraining.
"Warum schauen die nicht einfach im Lexikon nach?"
The XX.
ed_txt, feste Leerzeichen, ed_app1, ed_app2, Abschnittswechsel (fortlaufend).
The Notwist.
Whisky am Nachmittag.
moseron - 07.02.2010
Liebe junge Mütter von drei-, vier-, fünf- oder sechsjährigen Kindern (und älteren sowieso),
wenn Ihr mit Eurem Schatz zum Ponyreiten geht, weil Ihr selbst früher geritten seid, und das Kind bei Mordskälte dort drauf setzt, obwohl es Esel viel lieber mag, ist es völlig OKAY, wenn Ihr zwei Minuten einfach mal nichts sagt, helft, kommentiert, anweist. Der Zwerg wird weder runterfallen noch sich langweilen, wenn er 15 Minuten OHNE Euch durch die Gegend geschwankt wird. Hört der Kälte und der Stille und dem Ziegengemecker zu, spürt den harschen, zerbrechenden Schnee unter den Füßen und erfreut Euch an den eigenen Atemwölkchen. Später dann bucht einfach für Euch selbst eine Reitstunde!
moseron - 06.02.2010
Deprimierende Orte der großen Stadt:
Das MediPlaza, das Kranke zu Wellnesshotelbesuchern machen möchte. Zwischen kahlen Wänden in schwarzen Lederstühlen auf Kirschbaumholzlaminat in geschmackvollem Licht ist das einzige Geräusch das Klackern einer losen Lamelle der Lüftung.
moseron - 05.02.2010
Der Diamant in einer Schatztruhe von Nasenputzertypen:
Der Einlochelefant - das Tuch wird sorgfältig gefaltet und gerollt, bis eine locker formbare, nasenlochschmale Papierzigarette entsteht. Die wird eingeführt und so ordentlich von innen ausgeputzt. Wird gern auch prophylaktisch drinnen steckengelassen, während der Bürotätigkeit nachgegangen wird.
moseron - 05.02.2010
Dem Deus ex machina sei dank, dem unbekannten.
Trankopfer folgt.
moseron - 04.02.2010
Dem anderen blieb die Tasche in der Tür stecken, so voll war es. Mir wurden beim Versuch, die Tasche zu befreien, fast die Finger zerquetscht von der plötzlich zuklatschenden Tür.
Aber für zehn Sekunden Annäherung an einen Fremden, für den seltenen Moment des Ablegens aller städtischen Trutzmauern lohnt sich das.
moseron - 04.02.2010